Montag, 9. Januar 2006

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05. Dezember 2005
23:11
Kürzere Wege für Menschen
Die ÖBB Infrastruktur fährt mit Business Process Management
Am Nebengleis des Selbstbewusstseins ist die ÖBB Infrastruktur Betrieb AG nicht unterwegs. "Wir wollen zu einem der drei führenden Schienen-Infrastruktur-Unternehmen Europas werden." Zur Realisierung des Ziels hat jenes Unternehmen mit 19.000 Mitarbeitern, das für Betrieb und Erhaltung des Streckennetzes zuständig ist, einen Techno-Express in Bewegung gesetzt: Ein Business-Process-Management-Projekt stellt Weichen in Richtung Zukunft.
"Auf dem Weg brauchen wir den BPM-Ansatz, um uns zu einem markt- und prozessorientierten Unternehmen weiterzuentwickeln", verdeutlicht Projektleiter Kurt Hrdlicka. Die betriebswirtschaftliche Steigerung der Geschwindigkeit erfolgt unter dem Zeichen von Effizienz. Die technische Kontrolle von Abläufen soll Optimierung und Kostenreduktion ermöglichen. Solche Maßnahmen bieten eine Chance, alte Struktur-Lokomotiven auszutauschen und neue Perspektiven für Mitarbeiter klar darzustellen.
Signalampel
Wenn die interne Signalampel auf freie Fahrt in die Oberliga schaltet, übernimmt Hightech eine Rolle als Turbo: Die Abbildung von Prozessen wird automatisiert, ein permanenter Zugriff auf Datenmaterial senkt die Reaktionszeit für Kommunikation oder Dokumentation. Wechselnde Bedingungen sind kein Hindernis mehr im rasanten Datenstrom. Georg Komornyik, Geschäftsführer der zuständigen Spezialisten von IDS Scheer Austria, über zählbare Resultate: "Durch die Transparenz von Geschäftsprozessen werden Abläufe beschleunigt, die Effektivität steigt." Es ist wie bei einer guten Landkarte: deutlich sichtbare Verkehrszeichen und eine Vision, wohin die Reise gehen soll.
Die spezifische Prozesslandkarte erfüllt mehrere Funktionen: Im Zentrum stehen Überblick, Orientierung und Routenbildung. Ein weiterer Punkt betrifft die nötige Flexibilität: Gemäß dem Leitbild "Wege für Menschen" kann das Unternehmen ausgetretene Pfade erkennen und diese auch verlassen. Wesentlich ist dabei das digitale Werkzeug: eine grafische Darstellung, die dem Nutzer Zusammenhänge zwischen Abläufen und IT aufzeigt.
Der menschliche Faktor lässt sich trotzdem nicht abkoppeln. Manager und Mitarbeiter sollen umdenken, was nicht immer zu den leichten Übungen zählt. (DER STANDARD-Printausgabe 05.12.2005)

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